Aufstellungsarbeit

Aufstellungsarbeit ist eine effektive und effiziente Methode, um komplexe Themen in vereinfachter Form zu betrachten. Durch eine räumliche Anordnung von repräsentierenden Symbolen oder Figuren wird das "Problem" schnell sichtbar und erlebbar und oft besser verstanden.

Mit den Ideen und den Erfahrungen aus der Skulpturarbeit von Virginia Satir, den  Familienaufstellungen von Bert Hellinger und den Strukturaufstellungen von Mathias von Kibed und Ilsa Sparrer wurden viele Methoden entwickelt, die  bei Fragestellungen und Lösungssuchen unterstützend wirken.

Es ist hilfreich ein Thema nicht nur auf der verbalen Ebene zu schildern, sondern mit dem Anordnen von Figuren eine greifbare Methode zu haben um das Problem darzustellen. Der Blick auf die Aufstellung erleichtert es über ein Anliegen zu sprechen und führt oft zu erhellenden Erkenntnissen.

Verwicklungen und Beziehungskonflikte werden offensichtlich und bei Lösungsideen können leichter die Auswirkungen auf alle Beteiligten  benannt werden.

Praxisbeispiel

In einer Coachingsitzung konnte ein Mädchen ihr „Beziehungsdrama“ mit Hilfe von Holzfiguren anschaulich darstellen und ihr wurde während der Darstellung ihres Problems deutlich, dass sie diese schwierige Situation nicht alleine zu lösen braucht und sie fasste einen klaren Entschluss ihren Partner mit in Verantwortung zu nehmen.

Methodisch lässt sich mit Holzfiguren, aber auch anderen Gegenständen arbeiten. Unsere Erfahrung zeigt, dass im Raum befindliche Gegenstände leicht eingesetzt werden können und schnell eine andere Bedeutung bekommen.

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